Funktionen und Messparameter
Scientific Counter verbindet Objekterkennung mit quantitativer Vermessung. Dadurch eignet sich die Software nicht nur zum Zählen, sondern auch zur Auswertung von Größen-, Helligkeits- und Formverteilungen.
Bildvorverarbeitung
- Invertierung für dunkle Objekte
- Auswertung einzelner Farbkanäle oder Graubild
- Hintergrundkorrektur bei Helligkeitsverläufen
- Mittelwertfilter gegen kleine Störungen
Objektauswahl
- Schwellenwert für helle Objektbereiche
- Größe Minimum und Maximum
- Helligkeit Minimum und Maximum
- Formfaktor Minimum und Maximum
- Einschlüsse entfernen
Kontrolle
- Schrittweise Testanalyse
- Detailansicht mit Zoom
- Manuelles Ein- und Ausschließen von Objekten
- Markierungsfarben zur visuellen Kontrolle
Direkte Objektparameter
| Parameter | Nutzen |
|---|---|
| Fläche und Umfang | Grundgrößen für Zählung, Größenverteilung und viele abgeleitete Formmaße. |
| Minimaler und maximaler Feret-Durchmesser | Beschreiben die kleinste und größte Projektion der Objektausdehnung. |
| Innen- und Außenkreis | Helfen bei der Beurteilung räumlicher Ausdehnung und Form. |
| Konvexe Hülle | Grundlage zur Bewertung von Einbuchtungen, Rissen und möglichen Objektüberlagerungen. |
Abgeleitete Formparameter
Zu den abgeleiteten Parametern gehören unter anderem Feret-Verhältnis, Radien-Verhältnis, Formfaktor, Wadell-Krümmungsverhältnis, Krümmungsgrad, Horton-Kompaktheit, Tickel-Verhältnis, Pentland-Projektion, Ausdehnungsverhältnis, Konvexität, Deformation und Solidität.
Ergebnisexport und Dokumentation
- Gesamtergebnis mit Objektanzahl, Dichte, Porosität und statistischen Kennwerten.
- Detailergebnisse für jedes erkannte Objekt, falls die Einzelobjekte weiter ausgewertet werden sollen.
- Textdateien für Tabellenkalkulationen und Statistikprogramme.
- Reportausgabe mit analysiertem Bild, Histogramm und Ergebniswerten.
- SHA256-Prüfsummen für Bilddatei, Optionen und Ergebnis zur Kontrollierbarkeit.
